Skateboard verschenken

Mädchen freut sich über ihr Skateboard
Ein Skateboard ist eine tolle Geschenkidee für Jugendliche / Foto © akvafoto2012

Das Skateboardfahren zählt zu den liebsten Kinder-Freizeitbeschäftigungen oder als Sportart. Für viele Kinder und auch Erwachsene bedeutet es eine Form von Freiheit, sportlicher Betätigung und Spaß. Bereits in den 60-er Jahren wurden in den USA die ersten Skateboards hergestellt. Skateboardfahren selbst gilt als günstige Alternative zum Windsurfen. Damalige Boards waren allerdings qualitativ noch sehr schlecht. Den richtigen Durchbruch hatte das Skateboard erst in den 80-er Jahren und ist bis heute ein Teil der Kinder- und Jugendkultur geblieben.

Skateboard als Geschenkidee für Jugendliche

Wenn Kinder oder Jugendliche mit einem Gegenstand umgehen, muss er sicher und stabil sein. Skateboards bestehen in der Regel aus sieben Schichten Holz (Ahorn). Das brettartige Board besteht aus dem Vorder- (Nose) und dem Hinterteil (Tail). Kindern ein Skateboard zu schenken, kann sehr kostspielig werden, da gute Boards bis zu 150 Euro und mehr kosten können. Deshalb sollte schon ein wirkliches Interesse daran bestehen. Eine Beratung in einem Fachgeschäft hilft in jedem Fall weiter, das passende Brett zu finden. Hinzu kommt eine gute Schutzausrüstung, denn Stürze sind vor allem in der Anfangszeit Normalität.

Das richtige Skateboard verschenken

Welches Skateboard letztlich das Richtige ist, hängt wesentlich von der Körpergröße und dem Gewicht ab. Für das sogenannte Streetskating wird beispielsweise ein anderes Board benötigt als für die Halfpipe. Aber was ist das eigentlich? Streetskating beschreibt im eigentlichen Sinne den reinen Umgang mit dem Skateboard. Das Brett zunächst in den Griff zu bekommen, ist gar nicht so einfach. In der ersten Zeit werden die Kinder wohl, ähnlich wie mit einem Roller, mit dem Board durch die Gegend rollern und versuchen, ihr Gleichgewicht zu halten. Hat man erst einmal den richtigen Halt gefunden, gilt es kleine Kunststücke, wie zum Beispiel Treppenstufen auf und ab springen oder auf Gehwegen die Bordsteinkanten entlangfahren zu erlernen. Halfpipes sind Rampen und meist in Skateanlagen integriert. Diese gibt es aber nicht überall und sie sind nur für Skaterprofis geeignet.

Zunächst muss also sehr viel Zeit in die Übung investiert werden, bis eine gewisse Sicherheit und Routine erreicht ist. Die Beine müssen koordiniert werden. Das heißt, ein Bein muss nach vorn und eines nach hinten gestellt werden. Dann wird ordentlich Schwung genommen und das Schwungbein wird auf den hinteren Teil des Boards platziert. Mit dem hinteren Teil wird das Skateboard zugleich gelenkt oder von erfahrenen Läufern sogar direkt in Fahrt gebracht. Auch das Gleichgewicht kann so verlagert werden, was sich allerdings auf die Schnelligkeit auswirkt. Ansonsten heißt es probieren und Spaß haben. Mit viel Fantasie kann man mit den Boards eine ganze Menge anstellen. Und die Auswahl an Brettern ist heutzutage so groß, dass zwischen Cool und Niedlich alles zu finden ist.

Neuer Trend Waveboards

Und auch das Skateboard wurde in den letzten Jahren weiterentwickelt. Mittlerweile gibt es für Teens das sogenannte Waveboard. Das ist ein Skateboard, das aussieht als wäre es in der Mitte geteilt. Man stellt auf je eine Hälfte des Boards einen Fuß und muss dann mit Bein- und Hüftbewegungen Schwung in das Board bringen. So haben die Kids Spaß und können auch noch lernen das Gleichgewicht zu halten.
Text: St. H. / Stand: 18.05.2017