Geburtstagsgeschenke für Kinder

Mädchen mit Luftballons
Worüber freuen sich Kinder an ihrem Geburtstag? / Foto: © Syda Productions

Was kann man Kindern zum Geburtstag schenken?

Kinder freuen sich oft schon wochenlang im Voraus auf ihren Geburtstag. Es ist ja auch ein aufregendes Datum! Den ganzen Tag werden sie im Mittelpunkt stehen, am Nachmittag gibt es ein Fest mit Freunden und Klassenkameraden und erst die Geschenke. Die lieben Kleinen ahnen ja noch nicht, dass genau die Geschenke oft der wunde Punkt an einem Geburtstag sind. Denn in der heutigen stressigen Zeit ist es für die Eltern gar nicht so einfach, die Herzenswünsche ihrer Kinder zu erfüllen.

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Tipps für den Kindergeburtstag

Sind in den ersten 2-3 Lebensjahren die Kindergeburtstage eher ausgesprochene Erwachsenen-Veranstaltungen (auf denen der Sprössling beglückwünscht und beschenkt und ansonsten viel Kaffee getrunken wird), wird spätestens mit dem Besuch einer Betreuungseinrichtung das Thema wirklich interessant. Denn wenn im Kindergarten gefeiert wird und die ersten Einladungen von Freunden ins Haus flattern, dauert es gar nicht mehr lang bis Junior eine eigene Party möchte. Und dann? Nicht verzweifeln! Mit ein bisschen Planung überstehen auch Eltern, Wohnung oder Garten den Spaß relativ unbeschadet.

Der erste Schritt: Die Einladung

Keine Feste ohne Gäste, aber wer soll kommen? Und vor allem - wie viele? Die praktische Idee, am Ehrentag sowohl Großeltern, Freunde und Verwandte gleichzeitig einzuladen scheitert oft schon an den räumlichen Möglichkeiten. Zudem ist eine gemütliche Familienfeier zwischen mehreren partywütigen Kindern nur bedingt möglich, und diese fühlen sich wiederum durch die Überzahl an Erwachsenen schnell gestört. Es empfiehlt sich, einfach zweimal zu feiern. Auch wenn es erst einmal aufwändiger klingt, minimiert sich der Stress für die "Veranstalter" doch erheblich. Vielleicht kann man mit Oma, Opa und Co. einfach einen schönen Ausflug machen zu einem speziell für das Geburtstagskind interessanten Ziel und diesen vielleicht mit einem Besuch in der Eisdiele kombinieren? Das Fest mit den kleinen Freunden wird sich wohl bis mindestens zum Schuleintritt in den eigenen vier Wänden abspielen. Als Faustregel kann man sagen: Die Zahl der Gäste entspricht jener auf der Geburtstagstorte. Zum 4. kommen also vier Gratulanten, zum 5. dann fünf und so weiter. Wenn das Kind jedoch die Zahl von sich aus auf weniger beschränken möchte, sollte man keinesfalls auf der Einhaltung dieser Regel bestehen.

Wann feiern wir denn endlich?

In den seltensten Fällen findet das Fest am eigentlichen Geburtstag statt, überwiegend wird es auf ein folgendes Wochenende verlegt. Optimal sind Samstage, da sich alle Beteiligten am Sonntag noch einmal von der Feierei erholen und die Ereignisse in Ruhe Revue passieren lassen können. Oft wird zur Kaffeezeit geladen, und nach dem Abendessen klingt die Party langsam aus. Theoretisch spricht aber auch nichts gegen ein zünftiges Geburtstagsfrühstück, eventuell kombiniert mit einem Grill-Mittagspicknick im Freien. Diese Variante lässt sich natürlich nur im Sommer in Garten oder Park verwirklichen. Das Highlight ist unbestritten eine Geburtstagsübernachtung. Die Kinder erscheinen vor dem Abendessen, freuen sich vielleicht auf eine Nachtwanderung oder einen Gruselabend, schlafen voraussichtlich recht wenig und kichern beim Frühstück einfach weiter. Hierbei ist es wohl ratsam, nicht all zu viele Gäste einzuladen, auch sollten diese schon ohne Probleme "Fremd-Übernachten" können. Die Eltern der kleinen Gäste schätzen diese Variante sicherlich auch.

Geschenke, Geschenke!!!

Das Allerbeste am Geburtstag sind natürlich die Geschenke. Ab einem gewissen Alter - meist zwischen 3 und 5 - entwickeln Kinder erstaunlich präzise Wünsche. Man muss diesen natürlich nicht uneingeschränkt nachgeben. Es ist ratsam, langfristig zu beobachten, was nur als schneller Begehr auftaucht, bald wieder verschwindet oder von immer wiederkehrenden Herzenswünschen verdrängt wird. Um Dopplungen und Unsinniges zu vermeiden, sind unbedingt Absprachen innerhalb der Familie angebracht. Aber Achtung: Wie so oft gilt auch hier: Weniger ist mehr! Auch sollten Sie auf das Alter des Kindes achten. Während ein 2-Jähriger sich riesig über Legosteine freut, wird ein 14-Jähriger eher enttäuscht sein, hatte er doch eine Spielekonsole erwartet, die nun eher seinen Wünschen entspricht. Bei älteren Kindern ist auch eine Kinderuhr eine schöne Idee.
Text: C. E. / Stand: 18.05.2017

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