Roller für Kinder

Mädchen mit ihrem Roller
Roller für Kinder als Geschenkidee / Foto © tan4ikk

Kinderroller als Geschenkidee

Erfahren Sie hier worauf man beim Kauf von Kinderrollern achten sollte:

Wissenswertes über Roller für Kinder

Ein Kinderroller ist oft eines der ersten Fahrzeuge, das ein Kind von seinen Eltern geschenkt bekommt. Es bringt Bewegung und fördert spielerisch das Gleichgewicht und die Koordination. Die meisten Roller sind mit 1600 g sehr leicht, damit Kinder sie auch eine Treppe hinauftragen können. In der Regel bestehen sie aus Aluminium und Stahl. Die kleinen Räder werden aus PVC hergestellt. Bei manchen Rollern ist die Lenkstange sogar höhenverstellbar und somit auch für die Kleinsten geeignet. Heutige Roller sind zudem mit verschiedenen Details ausgestattet, wie zum Beispiel blinkenden Rollen, die gleichzeitig schick aussehen und nützlich sind.

Kinderroller als Geschenkidee

Viele Kinder bekommen sehr schnell ihr erstes eigenes Kinderfahrrad. Manche Eltern gehen jedoch lieber auf Nummer sicher und schenken den Sprösslingen zuvor einen Roller. Erste Radfahrversuche enden nicht selten mit aufgeschlagenen Knien und anderen Verletzungen. Dies wollen Eltern damit vermeiden. Das Rollerfahren kann die Fahrtüchtigkeit und die motorischen Fähigkeiten durch das Balancieren auf dem Roller trainieren und die Kids werden spielerisch auf das spätere Radfahren vorbereitet.

Kinder nehmen ihre Umwelt anders wahr als Erwachsene. Sie haben einen eingeengten Blickwinkel, können Geschwindigkeiten und herannahende Geräusche noch nicht richtig einschätzen, was vor allem im Straßenverkehr problematisch werden kann. Außerdem ist der Gleichgewichtssinn noch nicht ausreichend entwickelt, so dass es im Straßenverkehr zu gefährlichen Stürzen kommen könnte, ganz zu schweigen von der Links-Rechts-Koordination. Mit einem Roller lassen sich solche Dinge, wie Reaktionsfähigkeit, Gleichgewichtssinn und Körperkontrolle, gut erlernen. Neben den einfachen Rollern gibt es auch sogenannte Tretroller. Mit diesen kleinen Fahrzeugen lernen Kinder ganz leicht, Geschwindigkeiten einzuschätzen und Richtungen zu koordinieren. Kleine Hindernisparcours auf dem eigenen Hof etwa eignen sich bestens zum Üben und bringen eine Menge Spaß. Man breitet Kartons oder Seile als Wegbegrenzung aus und baut somit kleine Gassen und Straßen. Um das Bremsen zu üben, kann man ebenfalls mit Seilen oder Kreidestrichen eine Linie markieren, vor welcher dann jeweils angehalten werden muss. Man kann natürlich auch Striche malen, um das Geradeausfahren zu üben. Mit Eimern kann man zusätzlich ein Slalomfahren veranstalten. Kinder, die zu Beginn mit Rollern geübt haben, benötigen in der Regel an ihrem ersten Fahrrad keine Stützräder mehr.

Worauf achten beim Kinderroller kaufen?

Die Gefahr, beim Rollerfahren zu stürzen, ist recht gering. Sollte es dennoch einmal passieren, ist die Fallhöhe sehr viel niedriger als bei einem Fahrrad. Somit ist auch das Verletzungsrisiko geringer. Aus Sicherheitsgründen sollten Kinder aber auch beim Rollerfahren einen passenden Helm, festes Schuhwerk und Knieschützer tragen. Angebrachte Reflektoren sorgen dafür, dass sie gut gesehen werden.

Kinder dürfen selbstverständlich zum Üben nicht auf die Straße, sondern müssen auf abgelegenen oder privaten Flächen, Fußwegen oder auch Feldwegen fahren. Roller oder Tretroller werden darüber hinaus als Spielzeug betrachtet und sind als Verkehrsmittel nicht anerkannt. Auf Radwegen und Straßen dürfen sie mit ihren kleinen Flitzern nicht fahren. Darauf sollten Eltern achten. Auch kann es durchaus praktisch sein, wenn der Kinderroller klappbar ist. So kann der Roller auch mal schnell im Auto verstaut werden.
Text: St. H. / Stand: 18.05.2017