Kinderfahrrad verschenken

Kinder auf Fahrrädern
Fahrräder für Kinder sind eine beliebte Geschenkidee / Foto © Picture-Factory

Fahrräder für Kinder

Erfahren Sie hier worauf man beim Kauf von Kinderfahrrädern achten sollte:

Wissenswertes über Kinderfahrräder

Kinderfahrräder gibt es in den Größen 12, 14, 16 und 18 Zoll. Werden die Kinder größer, etwa ab der zweiten oder dritten Schulklasse, gibt es die Größen 20, 22, 24 oder 26. Je nach Körpergröße und Entwicklungsstand kann man seinem Kind schon sehr früh ein Rad schenken. Aber wie heißt es so schön "Früh übt sich!". Die Kleinen brauchen Zeit, um mit dem Fahrrad umgehen zu können. Sollten die Kinder bereits Erfahrungen mit einem Kinderroller oder einem Laufrad gemacht haben, kann sich dies positiv auf das Fahrradfahren auswirken, da sie selbstbewusster mit dem neuen Gefährt umgehen. Anderenfalls helfen Stützräder über die erste Zeit und bieten mehr Sicherheit und zwanglosen Fahrspaß. Werden die Stützräder abmontiert, muss das Kind lernen, das Gleichgewicht zu halten. Hierbei sollten die Eltern tatkräftig mithalten und immer wieder mit ihrem Kind üben.

Worauf achten beim Kinderfahrräder verschenken?

Leider kann man für Kinder kein Rad kaufen, das für mehrere Jahre hält, denn Kinder befinden sich in einem permanenten Wachstum. Dabei ist es überaus wichtig, dass das Rad jeweils an die Größe der Kinder angepasst wird, um dessen Sicherheit zu gewährleisten. Auch die Ausstattung spielt eine wesentliche Rolle. So ist es wichtig, dass die Kinder mit ihrem Rad sofort von anderen Verkehrsteilnehmern erkannt werden, sofern sie bereits auf öffentlichen Straßen bzw. Radwegen fahren dürfen. Dabei spielt auch die Farbe des Rades eine Rolle. Knallbunte, leuchtende Farben gefallen Kindern meist am besten und haben besonders in der Dämmerung und am Abend im Verkehr eine nützliche Wirkung. Manchmal wird auch ein kleines Fähnchen angebracht, um Kinder mit ihren Rädern hervorstechen zu lassen. Selbstverständlich ist auch auf eine ausreichende Beleuchtung am Rad und eine angebrachte Klingel zu achten. Katzenaugen reflektieren zudem im Dunkeln oder bei der Dämmerung. Sind die Kids erst einmal ein paar Runden gefahren, müssen sie natürlich auch wieder zum Stehen kommen. Zum einen ist eine Rücktrittbremse Pflicht. Zum anderen müssen die Größe des Rades und der Fahrradrahmen es dem Kind ermöglichen, schnell abzusteigen. Handbremsen sind anfangs schwieriger zu handhaben. Hier ist darauf zu achten, dass diese richtig eingestellt sind. Eine weitere Voraussetzung ist ein sicherer Kettenschutz, damit sich die Kinder nicht mit den Füßen durch offene Schnürsenkel oder mit den Hosenbeinen einmal versehentlich in der Kette verfangen. Ein ordentlicher Gepäckträger kann für Rucksäcke und Schultaschen genutzt werden und entlastet den Rücken der Kinder.

Welches Kinderfahrrad soll es sein?

In der Anfangszeit sollte es nicht unbedingt ein Mountainbike sein, denn die Bereifung ist zum Erlernen nicht gut geeignet. Können die Kinder sicher fahren, darf es aber durchaus mal ein cooles Bike sein. Auch auf Gangschaltungen sollte in den ersten Jahren verzichtet werden. Sinn macht das erst bei den späteren Jugendrädern. Lenker und Sattel sollten möglichst um einige Größen verstellbar sein. Aber auch das sicherste Rad verhindert nicht immer jeden Sturz. Jeder hat als Kind wohl schon einmal Schürfwunden oder ein aufgeschlagenes Knie bei einem Sturz erlitten. Ein Fahrradhelm bietet hier zum Beispiel einen sicheren Schutz vor Kopfverletzungen. Eltern sollten auf die richtige Größe und Sitzweise achten. Wurden all diese Dinge berücksichtigt, steht dem vergnüglichen Radeln aber nichts mehr im Weg.
Text: St. H. / Stand: 18.05.2017