Dreirad für Kinder

Dreiräder für Kleinkinder

Erfahren Sie hier worauf Sie achten sollten, wenn Sie ein Dreirad für Kinder verschenken möchten:

Ein Dreirad als Geschenkidee

Wenn Kleinkinder endlich mobil werden, gibt es kein Halten mehr: zuerst auf allen Vieren, dann noch wackelig auf zwei krummen Beinchen und schließlich auf dem ersten eigenen Fahrzeug, das man selbst in Gang setzen kann. Nicht ohne Grund haben die meisten Kleinkinder schon Spaß daran, zum Beispiel ihren Kinderwagen selbst ein Stück zu schieben. Kommt dann ein Dreirad ins Spiel, wird die Sache gleich noch mal interessanter. Dreirad fahren heißt nicht nur, sich endlich selbstständig fortbewegen zu können, sondern vor allem, sich insgesamt weiterzuentwickeln.

Kind auf einem Dreirad
Ein Dreirad ist eine tolle Geschenkidee für Kinder
Foto © 77SimonGruber

Mit einem Dreirad macht man Kindern eine echte Freude

Kinder, die Dreirad fahren, müssen mehrere Tätigkeiten gleichzeitig miteinander kombinieren und koordinieren. Sie müssen treten, lenken und gegebenenfalls bremsen. Das schult die geistige Entwicklung und Motorik gleichermaßen. Im Alter zwischen zwei und vier Jahren ist ein Dreirad aus diesem Grund nicht nur ein schönes, sondern auch ein sinnvolles Spielzeug. Damit der Nachwuchs nicht entgleitet und sich auf eigene Faust in den Straßenverkehr begibt, haben die meisten Dreiräder eine praktische Schiebestange, die in der Höhe verstellbar ist, und Eltern die Möglichkeit bietet, ganz dezent alles im Griff zu behalten. Auch wenn die Kleinen des Tretens müde geworden sind, kommt man mithilfe der Schiebestange doch noch rechtzeitig nach Hause. Und ist das Kind größer oder ausreichend unter Aufsicht, kann die Stange jederzeit problemlos entfernt werden.

Was sollte man beim Kinder Dreirad kaufen beachten?

Bei der Anschaffung sollten Eltern vor allem auf ein Prüfsiegel achten. Das gilt generell bei der Anschaffung von Kinderspielzeug und -fortbewegungsmitteln. Wichtig ist, dass das Dreirad nicht umkippen kann, dass es also eine ausreichend breite Hinterachse besitzt, auf die auch der Schwerpunkt verlagert wird. Darüber hinaus sollten die Pedale in eine Freilauffunktion geschalten werden können. So kann das Dreirad auch geschoben werden, ohne dass sich die Pedale drehen. Kinder können sich so nicht so schnell verletzen. Der Sitz sollte verstellbar sein und damit der Größe des Kindes angepasst werden können. Gerade im Alter zwischen zwei und vier Jahren wachsen Kinder enorm - das sollte auch das Dreirad mitmachen. Qualitätshersteller bieten immer auch entsprechendes Zubehör zur Aufrüstung an, das sehr sinnvoll sein kann. Ein Gurt gehört dazu - eventuell für den Dreiradstart zu überlegen, wenn das Kind noch mehr geschoben wird, als es selber tritt. Sinnvoll sind unter Umständen auch Fußstützen, die das Geschobenwerden noch bequemer machen.

Viele Dreiräder besitzen im hinteren Teil eine Aufbewahrungsmulde, in die der kleine Fahrer alles Mögliche einwerfen kann, was ihm auf seinem Weg so begegnet. Auf dem Weg zum Spielplatz muss man das Sandspielzeug damit gar nicht mehr tragen. Wer für sein Kind ein Dreirad kauft, ist gut beraten, nicht das allerbilligste Modell aus Fernost zu wählen, sondern hauptsächlich auf Sicherheit und eine gute Qualität zu achten. Hochwertige Dreiräder lassen sich später in der Regel auch gut weiterverkaufen, wenn das eigene Kind dafür zu groß geworden ist.
Für ein Dreirad müssen Sie mit ca. 35 - 250 Euro rechnen. Gute Dreiräder gibt es für ca. 50 - 80 Euro.
Text: St. H. / Stand: 18.05.2017

Wo kann man ein Dreirad kaufen?

Hersteller von Dreirädern:

  • Kettler
  • Puky
  • Hudora
  • Rolly Toys
  • Smoby