Besuch im Hochseilgarten

Kinder in einem Hochseilgarten
Ein Besuch im Hochseilgarten ist ein tolles Erlebnis für Kinder - Foto © Harald Soehngen

Hat man kleine Äffchen zu Hause, die stets und ständig in den Bäumen sitzen, wird den Kindern folgendes Aktivgeschenk bestimmt gefallen - der Besuch eines Hochseilgartens. Hier kann die ganze Familie teilnehmen. Aber was ist das eigentlich?

Mit Kindern in den Hochseilgarten

Ein sogenannter Seilgarten wird aus mehreren Masten und Bäumen aufgebaut, die durch Seilbrücken, Balken, Leitern etc. verbunden sind. Es gibt Hochseilgärten und Klettergärten oder beides in Kombination. In den Hochseilgärten kommt es nicht darauf an, die beste Klettertechnik zu beherrschen, sondern darauf, Ängste und Schwindel zu überwinden sowie Vertrauen zu fassen. Vor allem der Teamgedanke und die Konzentrationsfähigkeit sollen geschult werden. Begibt sich die gesamte Familie also auf Klettertour, ist es gleichermaßen ein tolles Kommunikations- und Vertrauenstraining für alle.

Auf Niedrigseilelementen geht es darum, Probleme zu lösen. "Wie kommt jeder über diesen Parcours?", ist die Frage. Es gilt: Zusammenhalt! Wenn Kinder langsam in das Jugendlichen-Alter kommen, fehlt dieser Zusammenhalt oftmals. Die jungen Leute machen sprichwörtlich ihr eigenes Ding. Hier aber sind sie fast gezwungen, mit den anderen zu kommunizieren - eine tolle Gelegenheit, die Kommunikation in der Familie wieder zu stärken und eben als eine solche zu fungieren. Auf den Parcours werden Steigen, Hangeln, Halten, Balancieren, Rutschen sowie Gleiten abverlangt. Die Sicherung erfolgt über ein Selbstsicherungssystem, dass vor der Nutzung jedem Teilnehmer erklärt wird. In der Regel helfen die Größeren den Kleineren bei der Sicherung der Seile.

Hochseilgarten Gutschein für Kinder als Geschenkidee

Eine tolle Teamübung im Hochseilgarten sind zum Beispiel Sprünge über einen tiefen Abgrund, Balancieren über Seil- und Hängebrücken mit und ohne führende Hand, Schwingen wie Tarzan von Seil zu Seil und Hangeln durch verzwickte Netze. Der schwierigste Teil ist aber immer noch der Gang über freischwebende Balken oder auch Seile. Hierfür stehen zwar Hilfsseile zur Verfügung. Beim Runterschauen wird einem aber dennoch mulmig im Bauch und deswegen benötigen gerade kleinere Kletterer hier unbedingt Hilfestellung. Aber um noch einmal auf die Äffchen zurückzukommen - auch Bäume sind zu erklimmen. Hier werden dann wohl die Eltern eher das Nachsehen haben. Fazit: Ein vergnüglicher und empfehlenswerter Spaß für Groß und Klein.

Was sollte man beim Besuch im Hochseilgarten beachten?

Erkundigen Sie sich vorab wie alt die Kinder sein müssen, um im Hochseilgarten zu klettern. Meist sollten Kinder unter 3 Jahren nicht mitgenommen werden. Kinder bis 18 Jahren sollten in Begleitung der Eltern sein oder ein Elternformular dabei haben. Auch gibt es oft Parcours, die nur für bestimmte Körpergrößen geeignet sind.
Des Weiteren sollte man beim Besuch im Hochseilgarten sportliche, bequeme Kleidung sowie festes Schuhwerk tragen. Lange Haare sollten zusammengebunden werden, damit sie nicht die Sicht behindern. Schmuck sollte man an diesem Tag auch lieber zu Hause lassen, denn schnell kann es passieren, dass man irgendwo hängen bleibt.
Text: St. H. / Stand: 18.05.2017