Baumhaus für Kinder

Kind freut sich über das Baumhaus
Eine tolle Geschenkidee: Baumhaus für Kinder - Foto © RABE

Wenn Kinder sich in ihrem eigenen Baumhaus so richtig austoben können, sind sie glücklich. Es ist die erste kleine Wohnung und ein Treffpunkt zum Austausch mit Freunden. Auch wenn es mit den Eltern einmal Ärger gibt, ziehen sie sich gerne dorthin zurück.

Ein großer Garten oder ein großes Grundstück, sind bestens für eine Errichtung geeignet. Das Bauen des Häuschens wird sowohl den Eltern als auch den Kindern richtig Spaß bereiten. Eine Bauanleitung sowie ein Bausatz helfen dabei den Traum vom Haus zu erfüllen. Bausätze sind schon recht preiswert zu bekommen, ein vorheriger Vergleich schont den Geldbeutel. Auch kann man einen Baumhaus-Profi beauftragen ein individuelles Häuschen zu bauen. Das ist allerdings etwas teurer. Baumhäuser sind einfach tolle Geschenke für Kinder.

Der Bauplan fürs Baumhaus

Vor dem Baubeginn sollten sich alle Beteiligten zusammensetzen und einen "Schlachtplan" machen. Das gemeinsame Projekt wird in verschiedene Teilabschnitte eingeteilt und jeder erhält eine Aufgabe. Zunächst wird ein geeigneter, stabiler Baum ausgewählt, der starke Äste besitzt und ein Baumhaus tragen kann. Geeignet sind vor allem Eichen, Buchen, Linden, Fichten, Apfel- und Birnbäume. Der Baum sollte über zwei starke Äste verfügen, die auf gleicher Höhe angeordnet sind. Sie dürfen aber nicht zu hoch liegen, damit keine Gefahr für die Kinder besteht. Bäume mit drei Stämmen sind übrigens ebenso gut geeignet. Dann gehts an Einkaufen. Benötigt werden Bretter, Nägel, Winkelelemente, evtl. Farbe, Dachpappe, Seile. Das bekommt man alles im Baumarkt. Dort werden oft auch Bausätze für ein Baumhaus angeboten. Oft sind das aber nur Spieltürme oder Stelzenhäuser, die frei im Garten aufgestellt werden.

Anleitung zum Baumhaus selber bauen

Beim "Fundament" ist darauf zu achten, dass das Gewicht gleichmäßig auf den Ästen verteilt wird. Die tragenden Balken, die später die Plattform stützen, sollten Rundholzstangen sein. Zum Schutz des Baumes und dessen Rinde werden Filz und eventuell alte Autoreifen untergelegt. Für die Befestigung sollten Edelstahlschrauben statt Nägel verwendet werden. Sie sind stabiler und wetterbeständiger. Alternativ können die Bretter und Balken aber auch mit Seilen und Ketten am Baumstamm befestigt werden. Das schont die Rinde des Baumes. Wer das Haus farbig gestalten möchte, sollte schadstoffarme Anstriche wie Holzlasuren und Holzfarben verwenden. Diese sollten das Umweltzeichen "Blauer Engel" tragen.

Das Dach und die Wände des Baumhauses sollten unbedingt wasserdicht sein. Am Besten verwendet man für das Dach Dachpappe, damit das Regenwasser gut ablaufen kann. Die Wände können mit zusätzlichen Winkeln und Stützpfeilern fixiert werden, um schlechtem Wetter besser standhalten zu können. Später können die Kids die Wände mit Bildern oder Regalen verschönern.

Zur Sicherheit werden rund um das Baumhaus Stangen als Schutzgeländer angebracht, so dass die Kinder nicht runterfallen können. Zusätzliche Schmankerl, wie eingebaute Fenster, eine Strickleiter und Flaschenzüge, geben dem Häuschen einen besonderen Kick. Ist das Baumhaus fertiggestellt, wird es ordentlich eingeweiht und mit einer Flasche Sekt und Cola gefeiert. Anschließend wird es für die Eltern jedoch zur "Sperrzone" erklärt. Allerdings sollten Eltern ab und zu die Stabilität und Sicherheit des Baumhauses überprüfen und ggf. zusammen mit den Kids Reparaturen vornehmen.
Text: St. H. / Stand: 18.05.2017