Geschenkefreies Weihnachten: Macht das wirklich Spaß?

Weihnachten ohne Geschenke

Weihnachtsgeschenke

Weihnachten ist das Fest der Liebe, des guten Essens und der Familie. Nicht zu vergessen sind jedoch auch die vielen Geschenke, die zwischen dem 24. und dem 27. Dezember ihren Besitzer wechseln. Einigen Menschen allerdings stößt das sauer auf, denn sie wünschen sich eine Abkehr vom Konsum und mehr Besinnung auf die wirklich wichtigen Dinge im Leben. Aber macht geschenkeloses Feiern wirklich Sinn?

Konsumlust als Gefahr?

Mit Geschenken lässt sich auch an Weihnachten vieles ausdrücken: Liebe, Zuneigung oder auch Stolz. Ist der Zweck des Schenkens allerdings zunehmend nur noch im bloßen Erfüllen von Konsum-Wünschen zu finden, könnte tatsächlich etwas schief laufen. Das lässt sich leicht an der Stimmung aller Anwesenden erkennen. Kippt sie, weil bestimmte Wünsche nicht erfüllt wurden, oder wird nur noch über die Bescherung gesprochen, hat der Konsum möglicherweise wirklich Oberhand genommen. Dann kann es sich lohnen, in diesem Jahr etwas weniger zu schenken und wieder mehr Platz für Gefühle zu schaffen. (Geschenkideen zu Weihnachten)

Was wirklich zählt

Es ist spannend zu sehen, wie sich das Weihnachtsfest verändern kann, wenn Geschenke in den Hintergrund rücken. Oft nämlich verbringen Familien dann mehr Qualitätszeit miteinander, gehen spazieren und kochen zusammen. Auch das Weihnachtsessen können alle Anwesenden besser genießen, wenn keine Ungeduld wegen der bevorstehenden Bescherung herrscht. Gänzlich auf Geschenke zu verzichten, ist aber dennoch nicht nötig. Manchmal reicht es schon, die Menge an Präsenten zu verringern und alle Familienmitglieder dazu aufzurufen, ihren ganz eigenen und nicht-materiellen Beitrag zum Fest zu leisten. (Einige Weihnachtsrezepte)

Foto © karepa