Feiertag der Umarmung: Am 29. Juni gibt es ein besonderes Geschenk

Paar umarmt sich
Symbolbild: © satura_

Körperkontakt ist für das menschliche Wohlbefinden unerlässlich. Auch wenn viele Frauen und Männer in der Öffentlichkeit sehr auf ihren persönlichen Freiraum und entsprechenden Abstand zu Mitmenschen bedacht sind, genießen sie Zärtlichkeit und Zuwendung aus dem Kreise ihrer Lieben. Dabei stellt sich heraus: Umarmungen sind aus vielerlei Gründen eine Wohltat. Am international stattfindenden Feiertag der Umarmung bietet sich die perfekte Gelegenheit, etwas Nähe zu schenken.

Umarmungen: Was sie bewirken

Im menschlichen Körper laufen viele Prozesse parallel ab und sind von der Ausschüttung verschiedener Hormone abhängig. Nach und während einer Umarmung wird das sogenannte Kuschelhormon Oxytocin ausgeschüttet, das für ein angenehmes Gefühl der Geborgenheit, Wärme und Entspannung sorgt. So kann eine herzliche Umarmung vor zu viel Stress schützen, negative Gefühle entkräften und aufgestaute Energie freisetzen. Dies wirkt sich sowohl auf das seelische als auch auf das körperliche Wohlbefinden positiv aus.

Echte Nähe: Viel zu selten

Nicht vergessen werden sollte, warum es den Feiertag der Umarmung wirklich gibt. Eigentlich war er besonders dazu gedacht, dass Menschen, die sonst nur wenig Aufmerksamkeit und Zuwendung erhalten, eine Umarmung bekommen. Dies gilt beispielsweise für einsame Senioren und Behinderte in Heimen. Für sie kann eine aufrichtige Umarmung noch bedeutsamer sein als für den Durchschnittsbürger, denn echte Nähe ist in ihrem Leben oft Mangelware. Wer die Gelegenheit dazu hat, sollte am Tag der Umarmung einen Bekannten oder Verwandten besuchen, der sonst nur wenig Besuch bekommt und ihm mit etwas Wärme den Tag versüßen. Oder Sie verschenken einen Zeitgutschein. In der verschenkten Zeit nehmen Sie sich dann nur Zeit für die beschenkte Person.